Über zweihundert Besucher konnten die FREIEN WÄHLER bei ihrem diesjährigen Dreikönigstreffen im niederbayerischen Simbach am Inn begrüßen. Der Hauptredner Hubert Aiwanger nahm Stellung zu aktuellen landes- und bundespolitischen Themen und brachte den interessierten Zuhörern die Lösungsansätze der FREIEN WÄHLER näher. Aiwanger betonte, dass sich die Politik FREIEN WÄHLER nach der Nähe am Bürger ausrichte: "Das ist unser Hauptangriffspunkt auf das aktuelle politische Geschehen: Es entscheiden immer öfter Leute, die nicht wissen, was draußen vor Ort passiert. Der ganz normale Bürger muss wieder im Mittelpunkt der Politik stehen!" Laut Aiwanger wäre auch die aktuelle Ausrichtung in der Wirtschafts- und Finanzpolitik falsch: "Wirtschafts- und Finanzsystem haben dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt! Daran richtet sich die Politik der FREIEN WÄHLER aus!"
Aiwanger sprach auch gesellschaftliche Probleme an: "Die Politik muss dafür sorgen, dass der Staat Einfluss auf systemrelevante Bereiche wie Strom-, Wasser-, oder Arztversorgung hat. Grundlegende Dinge, die früher von gewählten Vertretern des Volkes bestimmt wurden, werden heute von Investmentgesellschaften entschieden. Damit ist die Demokratie in Gefahr. Unsere Gesellschaft leidet an kollektivem Burnout: unser Land ist Exportweltmeister, hat aber keine Zeit mehr zum Kinderkriegen. Wir FREIE WÄHLER gehen liberal und wertkonservativ an die Ursachen der Probleme heran. Liberal heißt für uns, sich eigenverantwortlich frei bewegen zu dürfen. Lasst die Bürger und Kommunen selber entscheiden, was wichtig und richtig ist. Wertkonservativ heißt, zukunftsfähige Strukturen zu sichern, die soziale Marktwirtschaft und die Demokratie in Deutschland müssen erneuert werden!"
Aiwanger bekräftigte die Forderung der FREIEN WÄHLER nach einer höheren Bürgerbeteiligung. So sollte zum Beispiel der Bundespräsidenten direkt vom Volk gewählt werden. Es sei auch nicht akzeptabel, dass der derzeitige Bayerische Ministerpräsident gar nicht zur Landtagswahl angetreten sei, sondern von den Koalitionsparteien nach der Wahl dem Volk ohne jede weitere Rücksprache präsentiert wurde.